Weiter gehts mit dem Desaster

Leider hatte sich die Wasserqualität im Becken der Weißen Tiger wieder verschlechtert.  Und zwar so stark, dass ich gestern die Notbremse ziehen musste  und das Becken  komplett samt  Filter neu  aufgesetzt habe. Wahrscheinlich  hatte  sich Phosphat durch abgestorbene Pflanzen und oder eingebrachten Torfpellets angereichert.  Wasserwechsel helfen da nur für den Moment, wenn die tatsächliche Ursache nicht behoben wird.

In der Regel verwende ich Regenwasser welches nach Bedarf mit Torf aufbereitet und gelegentlich in geringem Maße aufsalzt wird.

Eigentlich bin ich ein Verfechter davon, die Becken möglichst ganz in Ruhe zu lassen aber was muss das muss natürlich!

Beim Heraus fangen der Tiere stellte ich fest, das ein  paar der adulten Tiere und  ca. 80% der positiv selektiert Jungen  aus dem Becken verloren sind. Ein schmerzlicher Verlust, besonders da ich immer nur mit geringen Stückzahlen arbeite, aber nicht mehr zu ändern.

Unglücklicherweise ist dies eine der ungeliebten Begleiterscheinungen dieses Hobbys, die immer mal wieder vorkommen können und mit denen man  deswegen auch rechnen muss. Besonders in der Anfangszeit habe ich damit bittere Erfahrungen gemacht, die mich u.a. gelehrt haben, dass es immer gut ist einen Plan B zu haben.

Das wollte ich mal beispielhaft berichten, denn  nur Erfolge zu haben ist eine Illusion .

 

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